Eingetragene Mediatorin · Österreich

Wenn der Gesprächsfaden verloren geht, begleite ich Menschen zurück ins Gespräch.

Die Mediationsecke ist ein geschützter Rahmen für Gespräche, in dem Menschen in Konfliktsituationen wieder miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln können. Als neutrale und allparteiliche Mediatorin begleite ich Sie strukturiert durch die Mediation.

Erstgespräch anfragen

Außergerichtliche Konfliktbeilegung, bei der Sie das Ergebnis bestimmen — ich halte den Rahmen und begleite den Prozess.

  • Familie und Paare
  • Schule
  • Nachbarschaft
  • Interkulturalität
  • Umwelt
Konflikte haben die Kraft für Wachstum und Veränderung — vorausgesetzt, jemand hält den Raum dafür offen.

Geprägt durch meine ägyptischen Wurzeln sowie meine fundierte mediative Ausbildung ermöglichte mir dies, ein feines Gespür für interkulturelle Dynamiken, familiäre Beziehungen und unterschiedliche Kommunikationsstile zu entwickeln.

Aus- und Weiterbildungen

  • Ausbildung zur eingetragenen Mediatorin
  • Diplomstudium der Arabistik und Islamwissenschaften an der Universität Wien
  • Diplomstudium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien
  • Ausgebildete Elementarpädagogin
  • SaferInternet-Botschafterin

Erfahrungen

  • Eingetragene Mediatorin (ZivMediatG)
  • Zertifizierter Peer-Mediationscoach
  • Zertifizierte SaferInternet-Botschafterin
  • VS-Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) (seit 2022)
  • Länderexpertin für Afghanistan (BfA) (bis 2022)
  • Längere berufliche Auslandsaufenthalte in den USA (Virginia und Kalifornien)
  • Fließende Englisch- und Arabischkenntnisse

Ausbildung

Eingetragene Mediatorin
Bundesministerium
für Justiz

Schwerpunkte

Familienmediation
Berufliche Konflikte
Konfliktberatung

Sitzungen

Persönlich in [Ort]
Online österreichweit

Kostenloses Erstgespräch — 20 Minuten, telefonisch

Kein Commitment, keine Verpflichtung. Lernen Sie mich kennen und schauen wir gemeinsam, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Termin anfragen

Standort

[Ort], Österreich · auch online

Konflikte sind unangenehm. Konflikte können aber auch wertvoll sein, denn in ihnen steckt verborgenes Potential. Konflikte rücken Missstände in den Blick, die ansonsten verborgen geblieben wären. Konstruktiv ausgetragene Konflikte bringen verborgene Bedürfnisse ans Licht, zwingen zur Ehrlichkeit und schaffen Veränderung. Und: Konflikte sind normal, nötig und menschlich!

Was ist Mediation?

Mediation ist ein klar strukturierter Rahmen, in dem Beteiligte bei Meinungsverschiedenheiten freiwillig zusammenkommen. Eine neutrale Person (Mediator*in) unterstützt die Parteien, indem sie den Mediationsablauf leitet. Die Aufgabe der Mediatorin/des Mediators besteht darin, einen geschützten Rahmen zu schaffen, in dem die Parteien mittels Kommunikation eigenständige Lösungen für ihre Meinungsverschiedenheiten entwickeln.

Wofür eignet sich Mediation?

Bei Meinungsverschiedenheiten unterschiedlicher Lebensbereiche, wie z.B. Schulprobleme, interkulturelle Konflikte, Trennung und Scheidung, Erbschaftsstreitigkeiten, Nachbarschaftskonflikte, aber auch bei Konflikten in der Arbeit oder im Unternehmen.

Wer bezahlt die Mediation?

Dies ist von Fall zu Fall verschieden. In der Regel teilen sich die Beteiligten die Kosten. In Unternehmen übernimmt häufig der Arbeitgeber die Kosten oder beteiligt sich daran. Die Vertraulichkeit der Mediation bleibt davon unberührt.

Werden sämtliche Inhalte und Informationen, die im Rahmen der Mediation besprochen werden, vertraulich behandelt?

Die Inhalte einer Mediation sind immer vertraulich und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

Warum sollte ich mich für eine Mediation entscheiden? Ist ein Gerichtsverfahren einfacher?

Bei einer Mediation sind die Beteiligten Teil der Lösung. Nach Abschluss einer konstruktiven Mediation bleibt das Ansehen der einzelnen Personen gewahrt und die Möglichkeit einer produktiven Zusammenarbeit ist wieder gegeben. Das ist unbezahlbar! Im Falle eines Gerichtsverfahrens entscheidet ein*e Richter*in. Als Beteiligte*r eines Gerichtsverfahrens haben Sie kein Mitspracherecht beim Fällen eines Urteils. Zusätzlich kommen neben Anwaltskosten auch andere Kosten hinzu (wie z.B. Gerichtskosten, Gebühren etc.).

Wie lange dauert eine Mediation?

Hierfür gibt es keinen allgemeinen Richtwert. Dies hängt von der Intensität des Konfliktes ab. Oftmals wird bei Trennungsmediationen ein zeitlicher Rahmen von 4–8 Sitzungen angegeben. Wesentlich ist: Die Beteiligten bestimmen das Tempo selbst.

Kann eine Mediation scheitern?

Natürlich, eine Mediation kann scheitern. Sitzen Beteiligte freiwillig bei einer Mediation und arbeiten gemeinsam an Lösungen, stehen die Chancen jedoch gut, zu einer für alle Beteiligten zufriedenstellenden Lösung zu kommen.

Kann mein*e Anwältin/Anwalt oder eine vertraute Person zur Mediation mitkommen?

Grundsätzlich ist nur die Mediator*in (in manchen Fällen gibt es Mediationsteams) und die beteiligten Personen vorgesehen. Sollten im Vorfeld alle Parteien damit einverstanden sein, Anwälte oder Vertrauenspersonen in die Mediation miteinzubeziehen, ist auch diese Möglichkeit gegeben. Jedoch haben Begleitpersonen nur beratende Funktion.